Häufiger, ist zu hören, jemand sprechen mit verschiedenen Kombinationen von mehreren dieser Muster erscheinen in nur einem Satz! Es ist irgendwie verrückt, oder? Die Wortfindungsschwierigkeiten des Patienten können anhand spezifischer Sprach- und Sprachaufgaben weiter analysiert werden (Tabelle 4), die sowohl die bisher erhaltenen Informationen bestätigen als auch zusätzliche Defizite aufdecken können. Als Ergebnis dieser Aufgaben sollte es möglich sein, die Wortfindungsschwierigkeiten in Form eines Kernfehlers zu kategorisieren (zusammengefasst in Abb. 1), was zu einer detaillierteren Charakterisierung des Sprach- oder Sprachsyndroms führt (Abb. 2). Jede der vorgeschlagenen Aufgaben am Krankenbett kann durch spezialisiertere und detailliertere neuropsychologische Tests verfeinert und verstärkt werden. Diese ermöglichen es, die Sprachstörung genauer zu quantifizieren oder zu kennzeichnen, als dies normalerweise am Krankenbett möglich ist, und können die Identifizierung leichter oder “subklinischer” Defizite ermöglichen, die den kognitiven Phänotyp besser definieren. Dies ist besonders nützlich bei der Erkennung und Verfolgung des Krankheitsverlaufs. Die in der Neuropsychometrie gewonnenen Informationen sind jedoch am nützlichsten, wenn der Neuropsychologe von Informationen geleitet wird, die vom Neurologen auf der Grundlage einer anfänglichen Charakterisierung des Problems und der Differentialdiagnose am Krankenbett bereitgestellt werden. Das schlimmste Sprachmuster für mich ist, wenn der Redner starke Betonung auf viele Wörter im gleichen Satz legte, zum Beispiel: Beeinträchtigung des episodischen Gedächtnisses, die Aufzeichnung von Ereignissen und Episoden aus dem alltagten Leben des Individuums, ist ein Markenzeichen von AD und wird auch in vielen anderen Demenzerkrankungen gesehen. Pausen im Gespräch, während der Patient schwierigkeiten, sich an einen Namen oder andere Details zu erinnern, werden häufig als Schwierigkeiten bei der Suche nach Wörtern (oder Namen) beschrieben.

Insbesondere können Patienten den Faden eines Satzes verlieren und einfach “vergessen”, wie der Satz enden sollte: Das Problem liegt hier in erster Linie in Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprozessen und nicht in Wortfindung an sich. Die Beurteilung des Gedächtnisses ist besonders wichtig bei der Entscheidung, ob die Wortfindungsschwierigkeiten des Patienten eine Manifestation einer progressiven Aphasie (in diesem Fall ist das episodische Gedächtnis in der Regel gut erhalten) oder eine alternative Diagnose mit weiter verbreiteter kognitiver Beeinträchtigung, insbesondere AD, darstellen. Ein Eindruck davon entsteht in der Regel aus der Geschichte: Patienten mit progressiven Aphasien sind in der Regel in der Lage, detaillierte Kenntnisse der aktuellen Angelegenheiten anzugeben und haben selten signifikante topographische Schwierigkeiten, während Defizite in diesen Aspekten des episodischen Gedächtnisses in der Regel früh im Verlauf der Alzheimer-Krankheit auftreten. Konsenskriterien für die klinische Diagnose von PNFA erfordern das Fehlen einer “schweren Amnesie” (Neary et al., 1998). Verfügbare Beweise deuten darauf hin, dass, während Arbeitsgedächtnis im Zusammenhang mit einem assoziierten dysexekutiven Syndrom mangelhaft sein kann, episodisches Gedächtnis in pNFA allgemein gut erhalten ist (Libon et al., 2007). Die Situation bei SD ist komplexer: Amnesie für episodisches Material ist bei diesen Patienten in der Regel kein großes klinisches Problem, aber die Verwendung von verbalem Material auf formelleren neuropsychologischen Tests (wie bei Tests des Erkennungsgedächtnisses für Wörter) könnte die Beurteilung des episodischen Gedächtnisses per se im Prinzip verwirren.